Praxis für Psychotherapie
Waidhofen a.d.Y.
Edith Steinbacher
Hanna Leichtfried-Junker
Doris Steinbacher-Schornsteiner

Edith Steinbacher: Arbeitsweise

Wie arbeite Ich in der Gestalttheoretischen Psychotherapie?

Wie hilflos und Ihrem Leiden ausgeliefert auch immer Sie sich derzeit fühlen mögen: Ich gehe davon aus, daß die für die Bewältigung Ihrer derzeitigen Probleme erforderlichen Kräfte und Fähigkeiten in Ihnen selbst angelegt sind, Sie wiederzuentdecken, freizulegen und zu entwickeln ist die Aufgabe in der Therapie. Sie werden also in der Gestalttheoretischen Psychotherapie  nicht einseitig "behandelt", sondern bei der Entfaltung der Möglichkeiten zur Selbstheilung unterstützt.

Natürlich hat auch Ihre jetzige schwierige Situation ihre Vorgeschichte.  In der Gestalttheoretischen Psychotherapie geht es jedoch nicht darum, eine historische Ursache Ihrer derzeitigen Situation herauszufinden. Vielmehr werden Sie in der Therapie sorgfältig erkunden, was Ihre derzeitige Situation bestimmt, einschließlich der heute noch für Sie wirksamen Erinnerungen und Bindungen an Ihre Vergangenheit und Ihrer heute wirksamen Vorstellungen von Ihrer Zukunft. ("Hier-und-Jetzt Prinzip")

Ein erster Schritt zu einer positiven Veränderung Ihrer Situation wird in der Regel darin bestehen, daß Sie mit meiner Unterstützung neue Einsichten über sich, ihre Situation und ihre Möglichkeiten gewinnen. Aber Einsichten allein bewirken nicht allzu viel. Es braucht auch den Mut, neue Einsichten in tatsächliche Veränderungen im Leben angemessen umzusetzen und für das eigene Erleben und Verhalten und seine Auswirkungen Verantwortung zu übernehmen.

Die Interventionstechniken umfassen:

  • Das unmittelbare und bewußte Erleben von Körperempfindungen und Emotionen und die Möglichkeit, ihnen Ausdruck zu verleihen und sie in das Erleben zu integrieren.
  • Die Arbeit mit Träumen, in der Traumteile aktiv dargestellt und im Rollenspiel einem tieferen Verständnis zugeführt werden.
  • Das Aufstellen von konkreten Situationen aus dem familiären und beruflichen Umfeld.
  • Die Arbeit mit dem "leeren Stuhl", in der es zu Beziehungsklärungen mit Personen aus dem täglichen Leben kommen kann oder aber auch zu einem Dialog zwischen verschiedenen Persönlichkeitsanteilen, die widerstreitende Kräfte freisetzen und eine sinnvolle Lebensgestaltung und Entwicklung verhindern.
  • Die therapeutische Beziehung, die getragen ist von Wertschätzung und einer einfühlenden Haltung, und in der neue Einsichten gewonnen und Verhaltensweisen entwickelt und erprobt werden können.
  • Das Einsetzen von Malen oder Zeichnen als Ausdrucksmittel inneren Erlebens.

Ich verstehe mich weder als unbeteiligte und unberührte Expertin, die weiß und Ihnen sagt, was in Ihrem Leben zu verändern ist, noch bin ich bloß teilnahmsvolle  Zuhörerin Ihrer Lebensgeschichte. Ich werde als der Mensch, der ich bin, mit all meinen persönlichen Eigenheiten und Fähigkeiten in der Therapie präsent sein und Ihnen nach bestem Wissen und Gewissen einen geschützten  und förderlichen Rahmen für die anstehenden Klärungen und Veränderungen bieten.